header image

Skulptur

Im Norden Deutschlands zwischen Flensburg und Sylt an der dänischen Grenze liegt das nordfriesische Dorf Ladelund. Hier wird am authentischen Ort an eines
von über 1000 (!) Konzentrationslager Deutschlands im Nationalsozialismus und eines von 87 Außenkommandos des Konzentrationslagers Hamburg- Neuengamme
erinnert. Im KZ Ladelund verloren vom 1. November bis 16. Dezember 1944 über 300 Jungen und Männer ihr Leben.

Die KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund ist die älteste KZ Gedenkstätte Schleswig-Holsteins und eine der ältesten in Deutschland. Nachweislich
bereits Ende der 40-er Jahre und offiziell seit 1950 pflegt sie das Gedenken an die Opfer des KZ- Aussenkommandos Ladelund und die internationalen
Begegnungen mit Angehörigen und Zeitzeugen. Bereits im August 1946 fand an den Gräbern der Ladelunder KZ- Opfer die erste öffentliche Gedenkfeier statt,
an der auch ehemalige Häftlinge beteiligt waren.

Seit 1990 erinnert eine wissenschaftliche Dauerausstellung an das Schicksal der Häftlinge und zeigt, wie es nach 1945 zu einer Annäherung zwischen
Ladelundern und den Angehörigen der Opfer gekommen ist.

Die KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund ist ein Ort des Gedenkens, der Begegnung und der Mahnung, Stolperstein der Geschichte und außerschulischer
Lernort. Schulklassen und Gruppen der außerschulischen Bildung finden hier pädagogische Angebote, Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten.

Kommentare sind derzeit geschlossen.

 

»