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65 Jahre nach dem KZ Ladelund leben viele der Zeitzeugen nicht mehr. Doch noch ist es möglich, einige kennen zu lernen, in der persönlichen Begegnung etwas vom Leben im Nationalsozialismus zu erfahren, vom  Leiden im Lager zu hören, Fragen zu stellen … .

Einheimische Zeitzeugen können erzählen, wie es 1944 war, als das Lager nach Ladelund kam. Andere können berichten, was sie als Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus erlebt, gesehen und gedacht haben.

Jannes Priem aus den Niederlanden ist einer der wenigen noch lebenden ehemaligen Häftlinge des KZ Ladelund. Mehrmals jährlich verbringt er einige Tage in Ladelund und ist dann auch zu Begegnungen und Gesprächen mit Gruppen in der Gedenkstätte bereit.

Salomon Perell aus Israel, dessen persönliches Schicksal durch den autobiographischen Film “Hitlerjunge Salomon” bekannt geworden ist, kommt jedes Jahr nach Nordfriesland, um von seinem Überleben im Nationalsozialismus zu erzählen. Auch ihn kann man dann in Ladelund in einem Zeitzeugengespräch erleben.

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