<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund &#187; Im Portrait</title>
	<atom:link href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/category/archiv/im-portrait/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 18:44:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Nachruf für Heinrich Nissen</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/heinrich-nissen</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/heinrich-nissen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 15:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=735</guid>
		<description><![CDATA[Wir trauern um Heinrich Nissen, der am 22. September in seinem 76. Lebensjahr verstorben ist. Mit großer Freude und Treue war er Mitglied im Kirchenchor der Gemeinde. Er wird uns dort sehr fehlen. Heinrich Nissen war viele Jahre Mitglied im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Petri Ladelund. In einem Interview 2004 sagte er dazu: „Es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir trauern um Heinrich Nissen, der am 22. September in seinem 76. Lebensjahr verstorben ist. Mit großer Freude und Treue war er Mitglied im Kirchenchor der Gemeinde. Er wird uns dort sehr fehlen.<br />
Heinrich Nissen war viele Jahre Mitglied im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Petri Ladelund. In einem Interview 2004 sagte er dazu: „Es war eine reizvolle Arbeit, und ich habe erlebt, dass man im Kirchenvorstand viel bewirken kann, Gestaltungsspielräume und Verantwortung hat für die große Vielfalt der kirchlichen Arbeit von Kinder- und Jugendarbeit bis zu den Senioren, von Gottesdienst und Musik bis zu Baufragen und Finanzressort, für das ich ja zuständig war.“<br />
Durch die Aufnahme von Volkstrauertagsgästen aus Polen und durch einige persönliche Kontakte und Gespräche in der Gemeinde fingen Heinrich und Jenny Nissen in den 90-er Jahren an, sich für die Arbeit der KZ- Gedenk- und Begegnungsstätte zu interessieren. Im Laufe der folgenden Jahre waren zahlreiche Menschen aus Polen und den Niederlanden, deren Familiengeschichten mit der Geschichte des KZ Ladelund tragisch verbunden waren, im Hause Nissen zu Gast. Verbindungen und Freundschaften haben entwickelten sich daraus und werden bis heute gepflegt. Aus seiner Kindheit hatte er noch Erinnerungen an die KZ- Häftinge, die er 1944 in Ladelund mit eigenen Augen gesehen hatte.<br />
Heinrich Nissen lag die Arbeit im Gedenkstättenausschuss am Herzen, er erlebte sie als sehr lebendig, demokratisch und fruchtbar. Bis 2003 Mitglied war er dort Mitglied und als gewählter Kirchenvorsteher und Friedhofsbeauftragter des Kirchenvorstandes viele Jahre lang auch in Bezug auf die KZ- Gräber zuständig für die Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde und der Gedenkstätte.<br />
Die Kirchengemeinde St. Petri Ladelund, der Kirchenchor und die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte haben seinem engagierten Mitarbeit viel zu verdanken und werden Heinrich Nissen in dankbarer Erinnerung behalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/heinrich-nissen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachruf für Henry Mohrdieck</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/henry-mohrdieck</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/henry-mohrdieck#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=734</guid>
		<description><![CDATA[Die KZ- Gedenkstätte Ladelund und ihr Freundeskreis trauern um Henry Mohrdieck, der am 12. September im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Henry Mohrdieck war Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll, dort langjährig verantwortlich in der Schulleitung tätig und von 1986- 1993 Direktor der Auguste-Viktoria-Schule Flensburg. Er war der KZ- Gedenk- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die KZ- Gedenkstätte Ladelund und ihr Freundeskreis trauern um Henry Mohrdieck, der am 12. September im Alter von 84 Jahren verstorben ist.<br />
Henry Mohrdieck war Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll, dort langjährig verantwortlich in der Schulleitung tätig und von 1986- 1993 Direktor der Auguste-Viktoria-Schule Flensburg. Er war der KZ- Gedenk- und Begegnungsstätte schon seit den 80-er Jahren verbunden und langjähriges Mitglied des Freundeskreises.<br />
Als Pädagoge sah Henry Mohrdieck in der KZ-Gedenkstätte Ladelund eine bedeutsame Bildungsstätte. Als Schulleiter der Auguste-Viktoria-Schule unterstützte er maßgebend alle Beiträge, die „seine Schule“ zur Verwirklichung der Dokumentation und Ausstellung über das KZ Ladelund leisten konnte. Das Modell des KZ Ladelund wurde von einem Kunstarbeitskreis seiner Schule gestaltet, die Elternschaft finanzierte die Vitrine dazu. Henry Mohrdieck übergab das Modell, das bis heute ein zentrales anschauliches Objekt in der Ausstellung über das KZ Ladelund im Dokumentenhaus darstellt, mit den Worten: „Möge es im Rahmen der Dokumentationen in der Gedenkstätte im Angesicht von über 300 Opfern dazu beitragen, wesentliche historische Erkenntnis zu vermitteln und das vorrangige Ziel aller erzieherischen Arbeit deutlich und lebendig zu erhalten, so dass menschenfeindliches und intolerantes Denken und Handeln verhindert und menschliche Würde weder auf schleichende Weise abhanden kommt noch brutal zugrunde gerichtet wird.“<br />
In Dankbarkeit denken wir an Henry Mohrdieck; seine Worte und sein Wirken werden uns unvergessen bleiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/henry-mohrdieck/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachruf für Jörg Kamke</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/jorg-kamke</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/jorg-kamke#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=730</guid>
		<description><![CDATA[Wir trauern um den ehemaligen Schulleiter der Ladelunder Schule Jörg Kamke, der am 4. September im Alter von 70 Jahren seiner Krankheit erlag. Er war ein beherzter Pädagoge und einer der heute noch wenigen, die als „Dorfschulmeister“ in der Gemeinde und mit der Gemeinde lebten. Jörg Kamke hat über viele Jahre das öffentliche Leben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Wir trauern um den ehemaligen Schulleiter der Ladelunder Schule Jörg Kamke, der am 4. September im Alter von 70 Jahren seiner Krankheit erlag.<br />
Er war ein beherzter Pädagoge und einer der heute noch wenigen, die als „Dorfschulmeister“ in der Gemeinde und mit der Gemeinde lebten. Jörg Kamke hat über viele Jahre das öffentliche Leben in Ladelund mit gestaltet.<br />
Die  Arbeit der KZ- Gedenk- und Begegnungsstätte hat er als Mitglied des Gedenkstättenausschusses und des Freundeskreises engagiert und zutiefst glaubwürdig unterstützt, war Mitinitiator, Gründungsmitglied und bis 2008 Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der KZ- Gedenk- und Begegnungsstätte.<br />
Als in den 90-er Jahren Solingen, Hoyerswerda, Rostock, Mölln und andere Orte zu öffentlichen Schauplätzen von Fremdenhass und Gewalt gegen Asylsuchende wurden und die Bundesrepublik Deutschland die Asylgesetzgebung verschärfte, mahnte Jörg Kamke, dass es unglaubwürdig sei, der hier in Ladelund ruhenden Opfer der Gewaltherrschaft zu gedenken, wenn man sich nicht gleichzeitig dafür einsetzt, Menschen unserer Tage vor Gewaltherrschaft zu schützen und denen zu widerstehen, die die Würde eines jeden Mitmenschen missachten.<br />
Damals gelang es, in Zusammenarbeit mit bürgerlicher und kirchlicher Gemeinde in Ladelund eine durch Abschiebung bedrohte Asyl suchende Familie zu schützen. Über 600 Ladelunder unterzeichneten kurzfristig die Bitte, die Familie, die lebend der algerischen Militärdiktatur entronnen war, ihren Schergen nicht auszuliefern. Der Schutz dieser Familie und ihre Integration in der Bevölkerung stellten für Jörg Kamke eine folgerichtige Konsequenz aus den Erfahrungen des Dorfes mit dem Nazi-Terror und dem KZ Ladelund dar.<br />
Mit Anerkennung und Dankbarkeit werden wir die Erinnerung an Jörg Kamke bewahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/jorg-kamke/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ansgar Nierhoff und &#8220;das Mal&#8221;</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ansgar-nierhoff-und-das-mal-am-panzergraben</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ansgar-nierhoff-und-das-mal-am-panzergraben#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 21:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=592</guid>
		<description><![CDATA[Professor Ansgar Nierhoff und das Mal am Panzergraben Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund schuf der Bildhauer Professor Ansgar Nierhoff ein monumentales Mal, das am ehemaligen Panzergraben, dem historischen Ort der Zwangsarbeit der Ladelunder KZ Häftlinge, erinnern, mahnen und zum Nachdenken anregen soll. Die massive Arbeit aus geschmiedetem Eisen, 7,50 m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professor Ansgar Nierhoff und das Mal am Panzergraben</strong></p>
<p>Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund schuf der Bildhauer Professor Ansgar Nierhoff ein monumentales Mal, das am ehemaligen Panzergraben, dem historischen Ort der Zwangsarbeit der Ladelunder KZ Häftlinge, erinnern, mahnen und zum Nachdenken anregen soll.<br />
Die massive Arbeit aus geschmiedetem Eisen, 7,50 m hoch mit einem Durchmesser von 75 cm und einem Gewicht von 29 Tonnen ist das letzte große Werk des Künstlers, der im August diesen Jahres verstorben ist.</p>
<p>Ansgar Nierhoff war einer der bedeutendsten deutschen Stahlbildhauer.<br />
Seine Stärke waren raumbezogene Skulpturen. Seine Arbeiten haben den öffentlichen Raum an vielen Orten Deutschlands nachhaltig geprägt. Er schuf zum Beispiel Mahnmale und gestaltete Plätze. Bewusst ist er mit seinen teilweise provokant spröden Eisenskulpturen immer wieder auch in die Provinz gezogen und<br />
hat dabei keine Auseinandersetzung gescheut.<br />
Arbeiten von Ansgar Nierhoff sind in allen wichtigen Skulpturenmuseen zu sehen.<br />
Ausstellungen hatte er unter anderem im Essener Folkwang-Museum und im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg. 1977 war er Teilnehmer der documenta in Kassel. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Förderpreis des Landes NRW für Bildende Kunst, der August-Macke-Preis (2000) und der Kunstpreis des Landes Rheinland- Pfalz für Bildhauerei (2004). Er war von 1988 bis 2008 Professor an der Akademie für Bildende Künste Mainz und gehörte zu den 15 Mitgliedern der Jury, die den Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung des Berliner Holocaust- Denkmals entschied.<br />
Ansgar Nierhoff wurde am 1. Oktober 1941 in Meschede geboren. Er verstarb am 2. August 2010 im Alter von 68 Jahren in Köln. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ansgar-nierhoff-und-das-mal-am-panzergraben/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Gewissen und die Gräber von Ladelund</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/das-gewissen-und-die-graber-von-ladelund</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/das-gewissen-und-die-graber-von-ladelund#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Das Gewissen und die Gräber von Ladelund Besuch bei Harald Richter, hoch im Norden Schleswig-Holsteins. Ein alter Herr von 83 Jahren. In seiner Jugend ging er begeistert auf ein nationalsozialistisches Internat. Dann musste er als Soldat nach Polen. Heute betreut er eine KZ-Gedenkstätte – die einzige kirchliche überhaupt … Chrismon3.2010]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Gewissen und die Gräber von Ladelund</strong></p>
<p>Besuch bei Harald Richter, hoch im Norden Schleswig-Holsteins. Ein alter Herr von 83<br />
Jahren. In seiner Jugend ging er begeistert auf ein nationalsozialistisches Internat. Dann<br />
musste er als Soldat nach Polen. Heute betreut er eine KZ-Gedenkstätte – die einzige kirchliche überhaupt …<br />
<a href='http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/Chrismon3.20101.pdf'>Chrismon3.2010</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/das-gewissen-und-die-graber-von-ladelund/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachruf für Paul Edlef Petersen</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/nachruf-an-paul-edlef-petersen</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/nachruf-an-paul-edlef-petersen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 09:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=546</guid>
		<description><![CDATA[  Paul Edlef Petersen aus Westre, weithin bekannt als PEP, verstarb am Donnerstag, den 18. März im Alter von 78 Jahren. Rund 350 Menschen erwiesen ihm bei der Trauerfeier in der Kirche St. Petri Ladelund und im Dokumentenhaus der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte die letzte Ehre. Als Jugendlicher hatte Paul Edlef Petersen sie gesehen: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ee; text-decoration: underline;"><br />
</span><br />
<strong> <a href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/IMG_0697.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-549" title="Paul Edlef Petersen" src="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/IMG_0697-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
</strong></p>
<p><em>Paul Edlef Petersen aus Westre, weithin bekannt als PEP, verstarb am Donnerstag, den 18. März im Alter von 78 Jahren. Rund 350 Menschen erwiesen ihm bei der Trauerfeier in der Kirche St. Petri Ladelund und im Dokumentenhaus der KZ Gedenk- und Begegnungsstätte die letzte Ehre. </em></p>
<p><em>Als Jugendlicher hatte Paul Edlef Petersen sie gesehen: Die KZ Häftlinge in Ladelund, geschundene, abgemagerte, nur unzulänglich bekleidete verzweifelte Menschen in Wind, Kälte und Regen bei den Schaufelarbeiten in sinnlosen Panzergräben. Das war im November und Dezember 1944 gewesen. Seither haben ihn diese Erinnerungen nie losgelassen.</em></p>
<p>Als Paul Edlef Petersen 1985 einen Gedenkstein stiftete, der seither am ehemaligen Lagergelände des Konzentrations-lagers Ladelund erinnert und mahnt, gab es, selbst 40 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus, noch immer Menschen, die an diesem Stein Anstoß nahmen. So sah sich PEP manchen Anfeindungen ausgesetzt, sogar sein Betrieb für Schlosserei und Landmaschinentechnik in Westre wurde von Einigen boykottiert. Dennoch blieb Paul Edlef Petersen unbeirrt und stand in den darauf folgenden Jahren bis zu seinem Tode nahezu kämpferisch zur Gedenkstätte. Besonders das Erscheinungsbild und die Pflege der Gräber der 301 KZ- Toten auf dem Friedhof in Ladelund und der Außenanlagen der Gedenkstätte lagen ihm am Herzen.</p>
<p>Er engagierte sich aktiv im Gedenkstättenausschuss und pflegte die Kontakte mit Menschen aus den Niederlanden. Mehr als 30 Jahre lang nahmen er und seine Frau Anna regelmäßig Gäste aus den Niederlanden, darunter auch Überlebende der KZ Haft und Angehörige der Ladelunder KZ-Opfer, gastfreundlich in ihrem Haus auf. Im Jahr 2003 wurde er in Anerkennung seines beispielhaften Engagements für die Arbeit des Gedenkens und der Versöhnung mit dem Ansgarkreuz der Nordelbischen Kirche ausgezeichnet.</p>
<p><a href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/Nachruf-PEP.pdf">Nachruf an Paul Edlef Petersen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/nachruf-an-paul-edlef-petersen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ein-zeichen-gegen-das-vergessen-gesetzt</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ein-zeichen-gegen-das-vergessen-gesetzt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 16:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=377</guid>
		<description><![CDATA[Ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt Vor 26 Jahren beschrieb der ehemalige Ladelunder Dieter Alpheo Müller seine Erlebnisse während des Krieges in einem Buch. Nun wurde das Werk ins Holländische übersetzt. Der Festakt dazu fand in der niederländischen Kleinstadt Putten statt. Putten/Ladelund / ji – „Das war der schönste Tag in meinem Leben“, schwärmte dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt<br />
Vor 26 Jahren beschrieb der ehemalige Ladelunder Dieter Alpheo Müller seine Erlebnisse während des Krieges in einem Buch. Nun wurde das Werk ins Holländische übersetzt. Der Festakt dazu fand in der niederländischen Kleinstadt Putten statt.<br />
Putten/Ladelund<br />
/<br />
ji<br />
– „Das war der schönste Tag in meinem Leben“, schwärmte dieser Tage der aus Ladelund stammende und in Lübeck lebende Buchautor Dieter Alpheo Müller. Der Grund: Aus Anlass der Herausgabe seines ins Holländische übersetzten dokumentarischen Romans „Und Gott wird trocknen alle Tränen“ („En God zal alle tranen drogen“) gab es ihm zu Ehren in der niederländischen Kleinstadt Putten einen Festakt.</p>
<p>Das Original des Romans, dessen Titel sich aus dem 17. Vers des 7. Kapitels der biblischen „Offenbarung des Johannes“ herleitet, erschien bereits vor fast 26 Jahren im Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch. Es ist seit langem vergriffen, inzwischen aber als Taschenbuch des Verlags „Books on Demand GmbH, Norderstedt“ wieder erhältlich (ISBN: 978-3-8334-6891-0).</p>
<p>Inhaltlich befasst sich das Buch mit dem Schicksal der 660 Männer aus Putten. Sie wurden am 1. Oktober 1944 als Geiseln zusammengetrieben, in die örtliche alte Kirche gesperrt und danach ohne Verhör und Prozess nach Deutschland deportiert. Es war die Rache für den Tod eines in einem Militärfahrzeug von Partisanen erschossenen deutschen Offiziers. Nach Einlieferung ins berüchtigte KZ Neuengamme wurden viele von ihnen dessen Außenlager Ladelund zugeführt, wo innerhalb von nur sechs Wochen – bis zur Auflösung des Lagers – 110 Gefangene aus Putten starben.</p>
<p>Dank mutigen Auftretens des Ladelunder Pastors Johannes Meyer setzte dieser es durch, dass er die Toten auf dem Ladelunder Friedhof christlich bestatten konnte. Da er die Namen der Beerdigten heimlich notiert hatte, gelang es ihm, nach dem Krieg die Verwandten zu benachrichtigen und viele von ihnen zu einem Besuch in Ladelund zu bewegen. Damit legte er den Grundstein für eine „Versöhnung über den Gräbern auf der Grundlage des christlichen Glaubens“. Diese entwickelte und intensivierte sich bis heute zu einer europaweit beispiellosen Freundschaft zweier schicksalhaft verbundener Orte.</p>
<p>Den Anstoß, sich mit der Thematik seines Buches zu befassen, gab nach dem Bekunden des Autors die beklemmende Erfahrung, dass er als in Ladelund aufgewachsenes Kind Augenzeuge des Elendszuges der Gefangenen wurde, als diese – vom Achtruper Bahnhof kommend – zum Ladelunder Lager getrieben wurden. Seine späteren Recherchen, die die Razzia in Putten, das Leben der Gefangenen und die Reaktion Ladelunder Einwohner auf das von ihnen nicht gewollte KZ-Außenlager betrafen, nahmen fünf Jahre in Anspruch. Dieter A. Müller möchte mit seinem Buch dazu beitragen, dass die Geschehnisse der Nazi-Zeit nicht in Vergessenheit geraten, weil sie sich niemals wiederholen dürfen.</p>
<p>Dass das Buch des Autors, der lange Zeit in Lübeck als Realschullehrer tätig war, bis er sich gänzlich der Schriftstellerei verschrieb, nun auch in holländischer Sprache erhältlich ist, verdankt Müller einem Zufall. Der Niederländer Kor Boven entdeckte es in einem deutschen Antiquariat und übersetzte es daraufhin. In Dr. Perry Pierik fand er einen Verleger, der sich bereit erklärte, das Werk in das Programm seines „Aspekt-Verlags“ aufzunehmen.</p>
<p>Die Vorstellung des Buches erfolgte im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Puttener Audienz-Saal. Als Redner traten Bürgermeister Jan van Putten, Verleger Dr. Perry Pierik und der Übersetzer Kor Boven in Erscheinung. Sie befassten sich vor geladenen Gästen und Vertretern der Presse und des Rundfunks mit der Entstehung der holländischen Ausgabe des Werkes und der behutsam gewachsenen Freundschaft zwischen Putten und Ladelund. Auch der amtierende Vorsitzende des „Stichting’44“, Jan Nui van den Hoorn, und dessen Amtsvorgänger Evert der Graaf nahmen an dem Festakt teil.<br />
<a href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/muller.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-378" title="Der Autor und der Übersetzer bei der Buchübergabe in Putten" src="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/muller-1024x674.jpg" alt="Der Autor und der Übersetzer bei der Buchübergabe in Putten" width="512" height="337" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/ein-zeichen-gegen-das-vergessen-gesetzt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitzeuge: Razzia Putten 1944</title>
		<link>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/zeitzeuge-razzia-putten-1944</link>
		<comments>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/zeitzeuge-razzia-putten-1944#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 17:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Penno-Burmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Portrait]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/?p=233</guid>
		<description><![CDATA[   Gerrit van de Poll hat im Oktober 1944 die Razzia in Putten erlebt.    Sein Zeitzeugenbericht (in niederländischer Sprache):    G. v.d. Poll, Zeitzeugnis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/gerrit-van-de-poll.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-234" title="Gerrit van de Poll" src="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/gerrit-van-de-poll.jpg" alt="" width="220" height="165" /></a>   Gerrit van de Poll hat im Oktober 1944 die Razzia in Putten erlebt.</p>
<p>   Sein Zeitzeugenbericht (in niederländischer Sprache):</p>
<p><a href="http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/wp-content/uploads/zeitzeuge-razzia-putten-1944.pdf">   G. v.d. Poll, Zeitzeugnis</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kz-gedenkstaette-ladelund.de/zeitzeuge-razzia-putten-1944/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

