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sh:z / Nordfriesland-Tageblatt 3. September 2011

Ladelund Der Erhalt der Dauerausstellung, die Errichtung einer Stein-Stele sowie die Teil-Wiederherstellung des 1945 ausgehobenen Panzergrabens waren nur einige Projekte, die an der KZ-Gedenkstätte umgesetzt wurden.

Gedenk-Stele und Panzergraben

Foto: Der nun bewachsene Panzergraben an der 2010 errichteten Nierhoff-Stele.  JI

Förderverein und Freundeskreis der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte konnten im laufenden Jahr viele Projekte verwirklichen

LADELUND Mit einer Andacht begann die Jahresversammlung des “Freundeskreises der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund” im Pastorat. Der Teilnehmerkreis war auch dieses Mal international besetzt. Mitglieder und Freunde aus Putten (Holland), Dänemark und Frankreich gehörten ihm an.

Stellvertretend für die an diesem Abend aus Gesundheitsgründen fehlende Leiterin der Gedenkstätte, Karin Penno-Burmeister, blickten die beiden Vorsitzenden des Gedenkstättenauschusses Hans-Joachim Ihloff (Leck) und Dr.Karin Tuxhorn (Karlum) auf die wichtigsten Entwicklungen zurück. So traten zu Beginn des Jahres die Satzung der Gedenkstätte, die Geschäftsordnung sowie eine neue Dienstvereinbarung mit der Leiterin der Einrichtung in Kraft. Dadurch wurden Zuständigkeiten weitgehend entflochten. Dr. Stefan Linck erhielt als Gedenkstätten-Beauftragter der Nordelbischen Kirche kraft Amtes im Ausschuss Sitz und Stimme.

An den Gräbern der KZ-Toten wurde die Steinstele zur Aufbewahrung des Namensverzeichnisses und Lageskizzen der beerdigten Gefangenen neu gestaltet. An der weithin sichtbaren, von Ansgar Nierhoff geschaffenen Stahl-Stele, konnte dank der intensiven Unterstützung durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein das Projekt “Panzergraben” weitgehend abgeschlossen werden. Es fehlen lediglich noch eine Treppe sowie eine Informationstafel.

Der Förderverein der Gedenkstätte finanzierte für eine leichtere Orientierung der Besucher der Gedenkstätte eine neue Übersichtskarte. Sie fand im Foyer des Dokumentenhauses ihren Platz. Aufgestellt werden soll noch eine Konsole, auf der alle Informationen auf elektronischem Wege mehrsprachig abgerufen werden können. Das Archiv der Gedenkstätte wurde durch ein Team des Nordelbischen Kirchenarchivs in Kiel neu geordnet und katalogisiert.

Im Zuge der Regularien gab Friederike-Juliane Cornelßen bekannt, sie müsse aus persönlichen Gründen ihren Posten als Sprecherin des Freundeskreises abgeben. Bevor sie mit Worten des Dankes verabschiedet wurde, wählten die Versammelten die Pastorin Dr. Hannegreth Grundmann zu ihrer Nachfolgerin. Die neue Amtsinhaberin ist als Tochter von Pastor Harald Richter von Kindesbeinen an in die Gedenkstättenarbeit hineingewachsen.

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