Die Gräber - im November 1944 wurden die 301 Ladelunder KZ-Toten von Gemeindepastor Johannes Meyer nördlich der Kirche in 9 Gräbern beerdigt. Die Namen der Toten sind in in den Kirchenbüchern und an den Gräbern verzeichnet. Die Grabanlage erhielt 1950 mit Kreuz und Namenstafeln ihre heutige Gestalt. Die Bepflanzung mit Heide erinnert an die Heimat der 111 Männer aus Putten, die fern ihrer Heimat, der hohen Veluwe, in Ladelund begraben liegen.
Das ehemalige Lagergelände, auf dem 1938 das RAD- Lager erbaut und 1944 das KZ- Aussenlager betrieben wurde, ist heute wie vor der Zeit Lagers eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Am Rand des Geländes erinnern ein Gedenkstein, eine Übersichtstafel und eine Stahlskulptur an das KZ Ladelund 1944.
Der Panzergraben als historischer Ort der Zwangsarbeit von über 2000 Ladelunder KZ Häftlingen ist in weiten Teilen verfüllt und überwachsen, in Teilabschnitten aber noch offen liegend und erkennbar. Im November 2010 wurde am ehemaligen Panzergraben zwischen dem ehemaligen Lagergelände und dem Dokumentenhaus der Gedenkstätte ein 7,50 m hohes eisernes Mal des Bildhauers Ansgar Nierhoff errichtet. An diesem Standort wurde im Juni 2011 ein Teilabschnitt des Panzergraben von ca. 30 Metern Länge durch das archäologische Landesamt freigelegt und als historischer Ort wieder erkennbar gemacht.
Der Bahnhof Achtrup war Ankunftsort der über 2000 Häftlinge, die am 1. und 2. November 1944 mit dem Zug in Viehwagons nach Nordfriesland geschafft wurden. Von Achtrup Bahnhof mussten sie die 8 km bis zum Lager Ladelund zu Fuß zurück legen.