Die Gräber - im November 1944 wurden die 301 Ladelunder KZ-Toten von Gemeindepastor Johannes Meyer nördlich der Kirche in 9 Gräbern beerdigt. Die Namen der Toten sind in in den Kirchenbüchern und an den Gräbern verzeichnet. Die Grabanlage erhielt 1950 mit Kreuz und Namenstafeln ihre heutige Gestalt. Die Bepflanzung mit Heide erinnert an die Heimat der 111 Männer aus Putten, die fern ihrer Heimat, der hohen Veluwe, in Ladelund begraben liegen.
Das ehemalige Lagergelände ist heute wie vor der Zeit Lagers eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Am Rand des Geländes erinnern ein Gedenkstein, eine Übersichtstafel und eine Stahlskulptur an das KZ Ladelund 1944.
Der Panzergraben als authetischer Ort der Zwangsarbeit der Ladelunder KZ Häftlinge ist in weiten Teilen verfüllt und überwachsen, in Teilabschnitten aber noch offen liegend und erkennbar. Seit Jahren besteht das Vorhaben, einen Teilabschnitt des Grabens frei zu legen und wieder sichtbar zu machen.
Der Bahnhof Achtrup war Ankunftsort der über 2000 Häftlinge, die am 1. und 2. November 1944 mit dem Zug in Viehwagons nach Nordfriesland geschafft wurden. Von Achtrup Bahnhof mussten sie die 8 km bis zum Lager Ladelund zu Fuß zurück legen.