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Die KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund hat nachweislich bereits Ende der 40-er Jahre und offiziell 1950 die selbstkritische Auseinandersetzung mit der
Geschichte des KZ und mit dem Gedenken an die Opfer unter Einbeziehung der betroffenen Angehörigen begonnen. Bereits im August 1946 fand an den Gräbern der
Ladelunder KZ- Opfer die erste öffentliche Gedenkfeier statt, an der auch ehemalige Häftlinge beteiligt waren.

Es war die Entscheidung der Angehörigen der Opfer, die Toten auf dem Ladelunder Friedhof zu belassen. Die Gräber wurden der Ausgangs- und Mittelpunkt einer
langjährigen Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit, die von einigen Überlebenden sowie vielen Angehörigen und Nachkommen der Opfer, Einheimischen und einem
engagierten Freundeskreis bis heute mitgetragen wird. Die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte ist die einzige KZ-Gedenkstätte in kirchlicher Trägerschaft.

Isti sunt qui venerunt ex magna tribulatione

(Offenbarung 7,14)

Inschrift auf dem Kreuz über den Gräbern der KZ Toten vom November/ Dezember 1944 in Ladelund

En God zal alle tranen van hunne oogen afwisschen

(Offenbarung 7,17/ 21,4)

Inschrift auf dem Monument der trauernden Witwe in Putten / Niederlande

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