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Die KZ Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund ist ein Ort des Gedenkens, der Begegnung und der Mahnung, Stolperstein der Geschichte und außerschulischer
Lernort. Schulklassen und Gruppen der außerschulischen Bildung finden hier pädagogische Angebote, Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten. Besonders die
Schulfächer Geschichte, Politik, Gemeinschaftskunde, Sozialkunde, Religion und Philosophie können an die Angebote dieses außerschulischen Lernortes anknüpfen.

Gedenkstätten und Geschichtsunterricht – das ist ein keineswegs unkompliziertes Verhältnis. Der Besuch und die pädagogische Arbeit am außerschulischen
Lernort Gedenkstätte kann und soll nicht die Vermittlung kontextuellen Geschichtswissens in der Schule ersetzen, bietet aber weit über die schulischen
Möglichkeiten hinaus besondere Chancen:
Eine Gedenkstätte wie Ladelund kann als besonders geeigneter Lernort für einen Geschichtsunterricht genutzt werden, der a) am authentischen Ort die Realität
der Geschichte belegt und mit Zeitzeugnissen unterstreicht, b) konkretes Wissen durch eine quellenreiche wissenschaftliche Ausstellung über die historischen
Zusammenhänge vermitteln und c) zum gemeinsamem politisch-ethischen Reflektieren für die Gegenwart anregt und ein handlungsorientiertes Lernen ermöglicht.

Andererseits ist eine Gedenkstätte aber niemals ausschließlich als Lernort konzipiert. Das gilt auch und besonders für die KZ Gedenk- und
Begegenungsstätte Ladelund. Sie hat als eine der ältesten NS Gedenkstätten Deutschlands eine lange Tradition als
… Friedhof der Toten des Konzentrationslagers Ladelund
… Ort der Trauer für die Überlebenden, Hinterbliebenen und Nachkommen,
… Ort des Gedenkens und der Mahnung,
… Ort der Scham,
… Ort der Begegnungen, der Verständigung und Versöhnung,
… Ort der Suche nach Spuren vergangenen menschlichen Handelns und Leidens,
… Ort individueller wie kollektiver politischer Orientierung,
… Ort der Friedenserziehung,
… Zeugnis des gegenwärtigen Umgangs mit der Vergangenheit,
… besonderer Ort der Gedenk- und Erinnerungskultur.

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