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Das Lager - LuftbildDas Lager Ladelund war eines von 87 Aussenlagern des Konzentrationslagers Hamburg-Neuengamme.
Es existierte vom 1. November bis zum 16. Dezember 1944.

55 km südlich bestand bereits seit dem 26. September 1944 ein weiteres Aussenkommando in Schwesing-Engelsburg bei Husum. Die beiden nordfriesischen Lager
waren gemeinsam organisiert und unterstanden dem Kommando des SS-Untersturmführer Hans Griem.
Als Standort in Ladelund wurden die Baracken des 1938 errichteten Reichsarbeitsdienstlagers verwendet. Wo der Platz in den Baracken für 200 bis 250 junge
Männer im Reichsarbeitsdienst ausgelegt war, wurde nun die zehnfache Menge Menschen eingepfercht.
Über 2000 Männer wurden als KZ-Häftlinge aus Neuengamme und Husum-Schwesing nach Ladelund geschafft, um Panzergräben in
Zwangsarbeit und mit einfachsten Mitteln auszuheben. Die Lebensbedingungen der Häftlinge waren verheerend. Bis zur Auflösung des Lagers am 16.12.1944
starben über 300 Häftlinge an Unterernährung, Kälte, Erschöpfung, Krankheiten, Misshandlungen …

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