1938 richtete der Reichsarbeitsdienst (RAD) für 200 bis 250 junge Männer ein Barackenlager nordöstlich von Ladelund ein. Die Mannschaft war mit Entwässerungsmaßnahmen, Ödlandkultivierung, Aufforstung und Straßenbau befasst. Am 1. und 2. November wurden über 2000 KZ-Häftlinge aus dem KZ-Hamburg-Neuengamme nach Ladelund geschafft, um den sogenannten Friesenwall in Zwangsarbeit und mit einfachsten Mitteln auszuheben. Von den über 2000 Häftlingen kamen bis zur Auflösung des Lagers am 16.12.1944 über 300 ums Leben.