header image

bevoelkerung.jpgIn Ladelund und Umgebung wurden in den Kriegsjahren Zwangsarbeiter vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, aber die Errichtung des KZs konfrontierte das kleine Dorf schließlich mit der ganzen Wirklichkeit nationalsozialistischer Gewaltverbrechen:

Alle sahen die Häftlinge auf dem Weg zur Arbeit, viele hörten die Schreie der Geprügelten. In den Häusern des Dorfes sind die Bewacher einquartiert. Ein Ladelunder Bauer musste die Leichen mit seinem Fuhrwerk zum Friedhof bringen. Täglich wurden beim Standesamt Sterbeurkunden aufgesetzt. Manche Ladelunder glauben, dass im KZ gerechte Strafen verbüßt werden; aber es gab auch einige Versuche zu helfen. Die Konfrontation mit der brutalen Gewalt führte bei der Bevölkerung jedoch in erster Linie zu Ohnmacht, Angst, Hilflosigkeit und Erstarrung.

 

Kommentare sind derzeit geschlossen.

 

»