Die Lager Ladelund und Husum-Schwesing waren 2 von 87 Außenkommandos des Konzentrationslagers Hamburg-Neuengamme. Sie waren gemeinsam als “nordfriesische Außenlager” organisiert und unterstanden dem Kommando des SS Untersturmführer Hans Griem.
Die Wachmannschaft wurde aus den SS-Totenkopfverbänden der Waffen-SS rekrutiert und durch ältere, nicht mehr felddienstfähige Marinesoldaten verstärkt.
Der Kommandant der Außenlager Ladelund und Husum-Schwesing SS-Untersturmführer Hans Griem wurde 1902 in Berlin geboren, war verheiratet, hatte drei Kinder.

Hans Griem trat 1930 der NSDAP bei, ab 1944 gehörte er dem Totenkopfregiment an.
Als Kommandant der Lager Ladelund und HusumSchwesing unterschlug er regelmäßig Lebensmittel, die der Versorgung der Häftlinge zugedacht waren, war häufig angetrunken und hatte Freude an sadistischen Quälereien. Er erschoss mehrere Häftlinge willkürlich und eigenhändig.
Hans Griem wurde zeitlebens juristisch nicht belangt und starb 1971 als “unbescholtener Bürger” in Hamburg-Bergedorf.