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In Schwesing- Engelsburg vor den Toren der Stadt Husum, 55 km südlich von Ladelund, war bereits am 26. September 1944 ein Aussenlager des KZ Hamburg- Neuengamme errichtet worden. Die Lebensbedingungen der Häftlinge waren menschenunwürdig. Unterernährung, Schwerstarbeit, notdürftige Kleidung, ständige Misshandlung, mangelhafte sanitäre Einrichtungen und völlig unzureichende medizinische Versorgung führten  zu einer hohen Sterblichkeit. In den 3 Monaten bis zur Auflösung des Lagers am 29. Dezember 1944 starben von den insgesamt etwa 2500 Häftlingen in Husum- Schwesing mindestens 297. Sie wurden in anonymen Massengräbern auf dem Husumer Ostfriedhof begraben.

Am 1. November 1944 wurden 1000 Häftlinge aus Husum-Schwesing in das KZ Aussenkommando Ladelund verlegt.

Stelen in Husum-Schwesing

Heute erinnern ein künstlerisches Bauwerk als Gedenkstätte und eiserne Stelen, geschaffen von dem Schobüller Künstler Ulrich Lindow, auf dem ehemaligen Lagergelände an die Opfer des KZ- Außenkommandos Husum-Schwesing.

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