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veröffentlicht am 29. April 2013

Neues Konzept
Ladelund
Die KZ Gedenk- und Begegnungsstätte wird sich verändern. Auf einem Infotag stellte der kommissarische Leiter Dr. Stephan Linck seine Ideen vor.

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Viele Ansätze zur Veränderung und Modernisierung der Gedenkstätte
Ladelund
Die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte hatte zu einem Infotag geladen. Ziel war es, neben dem bereits bestehenden Team der ehrenamtlichen Helfer weitere Interessierte für die Gedenkstättenarbeit zu gewinnen.
Dr. Stephan Linck, kirchlicher Gedenkstättenbeauftragte aus Kiel, steht derzeit als kommissarischer Leiter der Gedenkstätte einen Tag in der Woche vor Ort zur Verfügung.

Mit einer Gruppe von rund 15 Personen hat er sich an diesem Tag mit den verschiedenen Aspekten der Gedenkstättenarbeit beschäftigt, die Geschichtskenntnisse vertieft und in einer Ideenschmiede mitgemacht. Die Gedenkstätte befände sich gerade am Anfang eines neuen Prozesses, berichtete der kommissarische Direktor.
„Die Mitarbeiterstruktur muss sich verändern, denn für eine Person ist es eine Überforderung“, so Dr. Linck.
Im Laufe des Jahres sollen deswegen statt einer Vollzeitstelle drei neue Teilzeitstellen entstehen, um die Arbeit auf diese Weise besser zu verteilen. Doch auch wenn diese Stellen besetzt sind, brauche die Gedenkstätte weiterhin viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Ladelund habe eine hohe Besucherzahl in der Gedenkstätte zu verbuchen und deswegen bestünde auch der Anspruch, diese an sechs Tagen in der Woche zu öffnen. Neben Aufsichtspersonen werden zusätzlich Ehrenamtliche gesucht, die Lust haben, Führungen zu machen.
Daneben seien natürlich auch weiterhin finanzielle Unterstützungen jederzeit willkommen.

Das Team möchte ein neues Konzept erarbeiten, in dem der Friedhof, die Gedenkstätte, der Panzergraben und das ehemalige Lagergelände miteinander stärker verbunden werden. Auch die Ausstellung müsse dem modernen Rezeptionsverhalten von jungen Menschen angepasst werden, so der kommissarische Direktor. Wenn alles nach Plan verlaufe, läge dem Bund im Herbst ein Konzept zur Neugestaltung der Ausstellung in der Gedenkstätte vor.

Dr. Stephan Linck hofft, dass sich auch über den Informationstag hinaus noch weitere Interessierte für die ehrenamtliche Arbeit in der Gedenkstätte melden.
van
Kontakt: KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund der Kirchengemeinde St. Petri Ladelund, Raiffeisenstraße 3, Telefon 04666/449, Fax 04666/989537.

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