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veröffentlicht am 3. Juli 2011

Sonderausstellung vom 15. Juni bis 5. September 2010

„Schweigespuren“ – 11 Bilder von Uwe Appold zu Gedichten von Paul Celan
In den Bildern wurde u. a. Friedhofserde, Buchstaben, und Asche verwendet. Die Buchstaben entstammen dem Burgdorfer Gedenkfries, bei dessen Erarbeitung die Namen und Daten von 62 jüdischen Opfern des Nationalsozialismus aus dem Malgrund heraus gebrochen wurden und Spuren in der Erde vom jüdischen Friedhof in Burgdorf auf der Leinwand hinterließen.

Der Zyklus „Schweigespuren“ wurde in dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit gezeigt

In der St. Petri Kirche Ladelund wurde gleichzeitig gezeigt:
Triptychon aus dem Perceval-Zyklus von Uwe Appold

Begleitende Veranstaltungen
in der Gedenkstätte

20. Juni:
Vernissage mit einer Klangcollage zu Paul Celans Gedichten von Manfred Burmeister
27. Juni:
Vortrag von Dr. Karin Tuxhorn zu Paul Celan und Künstlergespräch mit Uwe Appold
1. September:
Führung und geführte Bildmeditationen von Karin Penno-Burmeister zum Antikriegstag
4. September:
Finissage mit einem Vortrag von Prof. Klaus Schwarzwäller

Predigtreihe zum Triptychon
in den Gottesdiensten der Kirche St. Petri Ladelund

20. Juni, Predigt: Karin Penno-Burmeister
04. Juli, Predigt: Pastor H.J. Stuck
01. August, Predigt: Pastor em. Günther Barten
05. September, Predigt: Pastor em. Günther Barten

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